Anlegen eines Hochbeetes

 

Auch die Hochbeete können jetzt wieder vorbereitet werden für neue Bepflanzungen und Aussaaten.

Bei einer Neuanlage sollte überlegt werden warum ich ein Hochbeet anlege.

Will ich es nur als rückenschonendes Beet nutzen, welches eine gute Arbeitshöhe für mich hat, oder soll es richtig aufgeschichtet werden mit verschiedenen Etagen.

 

 

Durch die Verrottung der Materialien im Untergrund entsteht dann Wärme und deshalb wachsen meine Pflanzen schneller oder früher.

 

Für die meisten Hobbygärtner wird der wichtigste Grund für ein Hochbeet die bequeme Arbeitshöhe sein. Dafür gibt es im Handel schon Hochbeete in allen Größen. Sie müssen dann auch nicht bodentief sein. Wichtig ist ein guter Wasserablauf und ein gewisses Fassungsvermögen für Erde. Die Pflanzwanne sollte mindestens 80x40x40 cm groß sein. Ansonsten ist der Pflegeaufwand durch das gießen zu hoch, da kleinere Gefäße sehr schnell austrocknen. Auch sollte man bedenken, dass sich Gefäße aus Metall oder Kunststoff in der Sonne stark aufheizen und dadurch wieder mehr Wasser verdunstet. Deshalb sind Gefäße aus Holz für die Pflanzung besser. Je flacher die Pflanzwanne ist, umso mehr muss ich darauf achten, was ich in dem Beet pflanzen kann.

 

In etwas flacheren Gefäßen funktionieren alle Salatarten, Zwiebeln, Lauch, Paprika, Buschbohnen, Kräuter usw. Aber keine tiefwurzelnden Gemüse wie Möhren , Pastinaken oder große Rettiche. Die kleineren transportablen „Hochbeete“ haben dafür den Vorteil, dass sie überall, also auch auf Balkon, Terrasse oder Dachgarten aufgestellt werden können.

 

Der Aufbau eines traditionellen Hochbeetes ist dann etwas aufwendiger. Hierfür ist die Standortauswahl ein wichtiges Kriterium. Das Beet sollte möglichst sonnig stehen. Dann werden die verschiedenen Schichten eingebracht. Angefangen wird mit einem Drahtgitter am Boden gegen Mäuse, dann eine Folie an den seitlichen Innenwänden anbringen, die das Holz gegen Feuchtigkeit schützt. Darüber wird Strauchschnitt, dann Grassoden, grober Kompost und zuletzt die Pflanzerde eingefüllt. Und los geht’s mit der Bepflanzung. Im Internet gibt es verschiedene Aufbauanleitungen als Videoaufnahmen. Für jeden Anfänger wäre es ratsam dies kurz anzusehen, damit das Projekt wirklich gelingt.

 

Dann kann man ab März oder April, je nach Wetterlage, sein eigenes Gemüse zu Hause anbauen.